GEN Strategie

Wir leben in einer sich schnell ändernden Zeit, mit neuen Technologien, neuen Möglichkeiten und Herausforderungen. Doch das Grundbedürfnis des Menschen bleibt unverändert: Errettung! Trotz des wissenschaftlichen Fortschrittes hat sich der Mensch an seinen inneren Werten nicht verbessert. Sünde ist immer noch das Hauptproblem des Menschen. Gottes Lösung für das Problem der Sünde ist Jesus Christus! "Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden." (Apg 4,12)

Wie können Menschen mit Jesus in Verbindung kommen und anfangen ihm zu vertrauen? "Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!" (Röm 10,14-15)

Gläubige Menschen müssen den verlorenen Menschen das Evangelium verkündigen und sie zugleich lehren dasselbe zu tun. Gemäß Gottes Strategie soll dadurch jeder Mensch auf der Welt mit dem Evangelium erreicht werden. Gott "will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (1. Tim 2,4) Deshalb lautet das Motto des Global Evangelistic Network:

VERKÜNDIGEN - LEHREN - JEDEN - ERREICHEN!
PREACH - TEACH - REACH - EACH!


Verkündigen

Der Befehl Christi an seine Nachfolger ist eindeutig: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur." (Mk 16,15) Gottes Strategie die verlorene Welt zu erreichen ist das Verkündigen der Guten Nachricht. Es ist nicht ein Verkündigen durch Engel oder etwa Gott selbst! Gott in seiner Allweisheit entschloss sich, sündige Menschen zu gebrauchen - irdene Gefäße, damit diese die herrliche Botschaft des Evangeliums an Mitsünder verkündigen.

Das Wort "predigen" in Markus 16,15 ist das griechische Wort "kärysso" und bedeutet "zu verkündigen, auszurufen". Weder ein Dialog der Religionen, noch Überredungskünste oder trickreiche Argumente, noch unterhaltsame Vorträge sind Gottes Strategie die Welt zu retten, sondern das Verkündigen der Guten Nachricht! Das Evangelium ist in sich selbst kraftvoll. Es ist "eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben." (Röm 1,16) Das Evangelium ist heute genauso Gottes Kraft wie vor vielen Jahrhunderten. Es verändert immer noch Menschenleben. Deshalb brauchen wir uns seiner nicht zu schämen. Es ist immer noch Gottes wirkende Kraft! Unsere Verantwortung ist es diese Kraft Gottes durch das Verkündigen freizusetzen.

Während das Verkündigen Teil der unveränderlichen Strategie Gottes ist die Verlorenen zu erreichen, mögen die Methoden und Formen der Evangeliumsverkündigung variieren. GEN möchte von allen zur Verfügung stehenden Medien gebrauch machen um die Kraft Gottes freizusetzen, dass heißt, um das Evangelium zu verkündigen. Evangelistische Großveranstaltungen, Fernseh- und Radiosendungen, Verbreitung christlicher Literatur, Internet und andere Medien sollen nützlich gemacht werden um das Evangelium zu verkündigen. Auf welche Weise das Evangelium auch verkündigt wird, es bleibt immer die freigesetzte Kraft Gottes, die Leben verändert.

Des weiteren sagt die Bibel, dass die Kraft Gottes sich bezeugen wird, wenn das Evangelium verkündigt wird: "In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden." (Mk 16,17-18)


Lehren

Die Kraft Gottes (das Evangelium) durch das Verkündigen freizusetzen ist nur ein Teil der Strategie Gottes der verlorenen Welt die Rettung zu bringen. Nicht nur das Verkündigen des Evangeliums, sondern auch das Jüngermachen ist Teil der rettenden Strategie Gottes. Gott befiehlt uns durch seinen Sohn Jesus Christus: "und machet zu Jüngern alle Völker" (Mt 28,19).

Zu Jesu Zeiten waren Jünger Studenten, die eifrig waren von ihren Meistern zu lernen. Das Wort für Jüngermachen meint nicht bloß jemanden so weit zu bringen, dass er einer Wahrheit kognitiv zustimmt, sondern vielmehr eine Person zu jemandes Nachfolger zu machen.

Wir sind nicht dazu berufen eine Menge von Christen zu produzieren, die alle christlichen Glaubensbekenntnisse auswendig kennen. Vielmehr sind wir dazu berufen Jünger zu machen die Christus sowohl in der Lehre als auch im Lebensstil nachfolgen. Wir sind nicht dazu berufen lediglich Christen zu produzieren, die sich mit dem Status quo zufrieden geben und von der geistlichen Kriegsfront zurücktreten, um in aller Passivität die Wiederkunft des Herrn abzuwarten. Wir sind dazu berufen, Christen so zu lehren, dass sie am Ende zu Jüngern werden, die für den Herrn brennen, ständig von ihm lernen und wiederum den verlorenen Menschen das Evangelium verkündigen und andere lehren Jünger zu werden.

Manchmal wir die Aufgabe eines Evangelisten auf die Verkündigung des Evangeliums beschränkt. Die biblische Sicht dazu ist anders. Ein Evangelist ist nicht nur dazu berufen das Evangelium zu verkündigen, sondern auch Evangelisation zu lehren. Gott hat "einige als Evangelisten" eingesetzt, "damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes." (aus Eph 4,11-12) Es ist die Aufgabe eines Evangelisten einen Teil seiner Zeit in die Belehrung anderer zu investieren, damit diese zu besseren Evangelisten werden. Die Welt kann nicht durch nur eine Person mit dem Evangelium Christi erreicht werden, aber sie wird durch eine Armee von Gottes belehrten Jüngern erreicht werden.

Durch die Evangelisationsseminare des GEN werden Gemeindeglieder zu ausgerüsteten Zeugen, die das Evangelium noch verkündigen, lange nachdem die GEN-Evangelisationsveranstaltungen vorbei sind. Dadurch wird die Verkündigung, durch zurückbleibende Jünger fortgesetzt.


Erreichen

Das Evangelium ist Gottes Kraft. Obwohl nicht wir es sind, sondern die Kraft Gottes, die Menschenleben verändert, so sind wir doch dafür verantwortlich die Verlorenen zu erreichen. Es ist nicht genug das Evangelium irgendwie zu predigen und die Ergebnisse Gott zu überlassen.

GEN muss dafür sorgen, dass das Evangelium nicht nur verkündigt wird, sondern dass es die Menschen tatsächlich erreicht. Zu einer englischen Zuhörerschaft in deutsch zu predigen mag dem Evangelisten zwar Freude bereiten, doch die Botschaft erreicht nicht den Zuhörer. Es gibt mehr als nur Sprachbarrieren zu überwinden. GEN muss alles daran setzen, Menschen in ihrem kulturellen, historischen und politischen Kontext zu verstehen. Die Recherchenabteilung des GEN wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, notwendige Informationen zu sammeln um Missverständnisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass das Evangelium nicht bloß gepredigt wird, sondern dass es die Zuhörer tatsächlich erreicht. Mit Paulus sagen wir: "Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben. (1. Kor 9,22-23)

Wir sollen so untereinander gesonnen sein, "wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt." (Phil 2,5-7) Gott, der Geist ist, wurde Fleisch um sicherzustellen, dass seine Botschaft uns erreichte. Wie viel mehr sollten wir alles daran setzen, sicherzustellen dass sein Evangelium die Verlorenen weiterhin erreicht. Nur wenn alle Menschen das Evangelium verstanden haben, dass heißt, wenn das Evangelium sie erreicht hat, können wir unsere Mission als erfüllt betrachten und die Ergebnisse Gott überlassen.


Jeden

Gottes Ziel mit dem Menschen ist die Errettung eines jeden, nicht nur einiger weniger Erwählter! Christi Opfer ist genug für alle Menschen. Gott "will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (1. Tim 2,4) Da es Gottes Ziel ist, dass alle Menschen gerettet werden, gebietet er uns: "machet zu Jüngern alle Völker" (Mt 28,19). Ebenso befiehlt er: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur." (Mk 16,15)

Während es Gottes Ziel ist alle zu erreichen, übersieht er nicht jeden Einzelnen, mit seiner Lebensgeschichte, seinen schmerzlichen Erfahrungen, seinen Wünschen und seiner Sündhaftigkeit. Gott ist besorgt um jedes "verlorene Schaf" (Lk 15,3-7). Obwohl Jesus zu Menschenmassen predigte, nahm er sich doch die Zeit zu der samaritischen Frau am Brunnen zu sprechen und dem suchenden Nikodemus einige Fragen zu beantworten. Jesus möchte jede Person auf der Welt mit dem Evangelium erreichen! Erst wenn das Evangelium von Jesus Christus jede Person erreicht hat, dürfen wir unsere Aufgabe als erfüllt betrachten. Alle zu erreichen heißt jeden zu erreichen!

In Matthäus 24,14 sagt Christus: "Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen." Um jede Person mit dem Evangelium zu erreichen, überwindet GEN geographische Entfernungen (in der ganzen Welt), ethnische Differenzen (für alle Völker), und damit verbundene sprachliche und kulturelle Unterschiede. Jede Person zu erreichen bedeutet auch, dass durch GEN soziale Hindernisse überwunden werden, und zu Leuten aller Klassen gepredigt wird. Die Worte Christi sind deutlich: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Joh 3,16) Entsprechend verpflichtet sich GEN das Evangelium jeder Person zu verkündigen, abgesehen von Rasse, sozialem Status, Alter oder sündhafter Vergangenheit. Das "alle" in Johannes 3,16 gilt jedem!

Das Ziel, durch das Verkündigen und das Lehren jeden zu erreichen kann nicht durch GEN allein erfüllt werden. Deshalb möchte GEN mit Missionswerken, Gemeinden und Einzelpersonen verschiedener Denominationen zusammenarbeiten, die die Vision des GEN teilen. Einige von ihnen mögen eine Partnerschaft mit GEN eingehen, um das Evangelium ständig in ihrer Region zu verbreiten. Die Interessierten unterzeichnen einen allgemein gehaltenen Vertrag und werden zu GEN-Partnern. Im Prozess, durch das Verkündigen und Lehren jeden zu erreichen, ist das Gebet von größter Wichtigkeit. Daher verstehen wir Gebet als den Motor des GEN!